“Fathead” Keywords vs. “Long-Tail” Keywords – Worin liegt der Unterschied?

Mit der Fertigstellung der ersten, eigenen Webseite beginnt für die meisten das Abenteuer „SEO“. Schließlich möchte man mit der eigenen Homepage nicht „nur existieren“, sondern eben auch für die relevanten Keywords auf Google gefunden werden. Wenn ihr euch die Frage stellt, wie ihr am schnellsten mit eurer Seite – bzw. den Keywords eurer Homepage – auf die erste Seite von Google gelangt, dann seid ihr nicht allein! Für jedes Keyword gibt es nämlich tausende Webseitenbetreiber, die gerne auf die vorderen Plätze der größten Suchmaschine der Welt springen würden. Allerdings gibt es hierbei einiges zu beachten! Google selbst sagt, dass es über 200 Faktoren gibt, die das Ranking einer Seite beeinflussen! Da den Algorithmus allerdings niemand außer Google selbst kennt, müssen wir „Außenstehenden“ uns auf die Faktoren stürzen, die offensichtlich sind und die wir aktiv beeinflussen können!

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Ein Faktor ist dabei die Auswahl der „richtigen“ Keywords, die man mit der eigenen Seite angeht. Hierbei gilt es zwischen den sog. „Fathead Keywords“ und den sog. „Long-Tail Keywords“ zu unterscheiden, denn: je nachdem für welche Gruppe Keywords ihr euch entscheidet, kann es bis zum Ranking einige Zeit dauern – oder erst gar nicht dazukommen! Wo der Unterschied liegt und worauf ihr als SEO „Laie“ achten solltet, verraten wir euch in diesem Beitrag.

Der Unterschied große Unterschied zwischen „Fathead“ und „Long-Tail“ Keywords

Der Unterschied zwischen diesen beiden Keyword-Arten, ist am besten mit deren Allgemeinheit bzw. Spezifikation erklärt. Allgemeine, kurze Suchphrasen, sind sog. „Fathead“ Keywords. Diese haben in der Regel ein viel, viel höheres Suchvolumen, als sog. „Long-Tail“ Keywords, die im Vergleich zu den „Fatheads“ nach viel spezielleren Ergebnissen in Google suchen. Sucht man über ein entsprechendes Keyword-Recherche-Tool bspw. nach dem Begriff „Aloe Vera“, erkennt man schnell, was wir damit meinen:

  • Aloe Vera” / Suchvolumen: 49.500 pro Monat (via kwfinder)
  • “Aloe Vera Pflanze” / Suchvolumen: 12.000 pro Monat
  • “Aloe Vera Pflanze kaufen” / Suchvolumen: 3.600 pro Monat
  • „Aloe Vera Saft Wirkung abnehmen“ / Suchvolumen: 390 pro Monat

Je spezieller der Suchbegriff, desto geringer ist in der Regel das Suchvolumen. Im Umkehrschluss ist es in der Regel einfacher für ein Keyword gute Rankings zu erzielen, welches ein geringeres Suchvolumen hat – einfach, weil hier die Konkurrenz auch geringer ist!

Nicht vergessen: die Intention hinter der Suche ist entscheidend!

Ganz klar: wer für ein „Fathead“ Keyword mit einem Suchvolumen von mehreren tausend Klicks pro Monat „ranken“ kann, der wird im Bestfall sehr viel organischen Traffic auf seine Seite leiten können. Je mehr Besucher die eigene Seite hat, desto besser, nicht wahr? Im Grunde schon, aber irgendwie doch nicht ganz!

Wie immer liegt die Wahrheit nämlich irgendwo in der „Mitte“. Denn obwohl ein Seitenbesuch im Grunde eine gute Sache ist, kommt es natürlich vor allem darauf an, was der Seitenbesucher vor dem Klick auf unsere Seite in das Suchfenster von Google eingegeben hat. Je allgemeiner die Suchphrase, desto geringer ist nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass die betroffene Person auch tatsächlich etwas kaufen möchte. Sucht bspw. jemand nach „Aloe Vera“, so möchte er sich laut den Ergebnissen auf Googles erster Seite zunächst rund um die Pflanze informieren und Aloe Vera an sich zunächst etwas besser verstehen. Gibt die gleiche Person jedoch „Aloe Vera kaufen“ oder gar „Aloe Vera günstig kaufen“ ein, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person auch tatsächlich kaufen möchte, um ein Vielfaches höher. Hat man selbst einen Shop für Aloe Vera Handcremes, wäre es also extrem gut für beide, im Zweifelsfalls allerdings vor allem für die letzten zwei Suchphrasen zu „ranken“ – hinter den Suchanfragen verstecken sich im Regelfall nämlich potentielle Kunden, du kurz vor einer Kaufentscheidung stehen!

Auf welche Art von Keywords sollte man sich denn nun fokussieren?

Die einzige, richtige Antwort: auf beide! Allerdings sollte man sich vorab im Klaren darüber sein, dass es durchaus lange dauern kann, bis man für entsprechende „Fathead“ Keywords auch tatsächlich gute Rankings erzielt. Die Architektur der eigenen Seite sollte also so aufgebaut sein, dass man mit der Haupt- bzw. den Unterseiten alle Keywords abdeckt, die für das eigene Unternehmen relevant sind. Über Blog Posts können außerdem einzelne Suchphrasen angegangen werden. Das Tolle: der Traffic, der über den eigenen Blog auf die Seite kommt, baut automatisch Vertrauen zu uns und unserem Produkt über den Blog Artikel auf. Verlinkt man aus dem Artikel heraus clever auf seine Produktseiten steht einer potentiellen Conversion kaum noch etwas im Weg. Und: erhöhter Traffic sorgt dafür, dass die Autorität der eigenen Seite steigt, was wiederum eine positive Auswirkung auf die Rankings der „Fathead“ Keywords haben kann. Eine echte Win-Win-Win Situation!

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